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19.03.2017 - 01.04.2017
USA-Austausch in Viersen
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20.03.2017 - 26.03.2017
B-Woche
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27.03.2017 - 02.04.2017
A-Woche
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27.03.2017 - 07.04.2017
EF: BOW
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31.03.2017 - 05.04.2017
Englandaustausch in Bradford
Literaturkurs

Blog und Abstimmung

 

Der diesjährige Literaturkurs der Q1 arbeitet an einem selbst geschriebenen Stück. 

Einen Einblick in die Arbeit erhalten Sie / erhaltet Ihr auf unserem Blog

Dort kann auch bis zum 1. Mai abgestimmt werden, welchen Titel das Stück bekommen soll!

Wir hoffen auf viele Besucher und zahlreiche Stimmen!

Deine Stimme zählt

Schüler betreten NRW-Wahlarena

 

Beim RP-Projekt "Deine Stimme zählt" kommen Hannah Wenzelewski und Otto Cerny, beide Q2, mit NRW-Politikern ins Gespräch.
 
Ehemaligentreffen

Alle Jahre wieder...

 

treffen sich Ehemalige unserer Schule eine Woche vor Beginn der Osterferien.

Das diesjährige Treffen findet statt am 31.03.2017 von 19.00h bis 23.00h im Foyer unserer Schule.

Wir freuen uns auf viele alte Gesichter und einen schönen Abend!

» Einladung

Abitur 2017

Abiturtermine 2017

 

Hier finden Sie / findet Ihr die (Nachschreib-) Termine für das schriftliche Abitur 2017 aus dem Runderlass des Ministeriums.

» Schriftliches Abitur

» Nachschreibtermine

Wochenangabe

A- oder B-Woche?

 

Diese Frage ist ganz leicht zu beantworten: Alle ungeraden Wochen sind A-Wochen, alle geraden Wochen sind demnach B-Wochen. Ein Blick auf unsere Homepage oder in den heimischen Kalender kann somit ganz schnell helfen und die Schultaschen sind immer richtig gepackt!

Bote 12/03

Erasmus
Bote 18
   
Dezember 2003

 



Sehr geehrte Eltern,
liebe Kolleginnen und Kollegen, liebeSchülerinnen und Schüler!

Auf ein Wort ...
Schon auf den ersten Blick fällt auf: Der ErasmusBote erscheint in neuem Gewand. Herr Kaiser hat die Gestaltung unseres Elternbriefes übernommen und entlastet mich dadurch. Dafür bin ich sehr dankbar. Denn das Layout unseres Boten erfordert einen höheren Zeitaufwand, als der Leser dies ahnen mag.
Das Thema "Schule" kommt in der Öffentlichkeit nicht zur Ruhe (vgl. den SPIEGELArtikel "Klassenkrampf, Warum Lehrer und Schüler versagen" vom 10.11.03). Einerseits freuen wir uns darüber, dass Schule als Thema verstärkt wahrgenommen und ernst genommen wird. Andererseits erleben wir seit mindestens drei Jahren in der Schulpolitik eine Unruhe, die nicht gut tut. Wir Lehrer müssen erfahren, dass die "Halbwertzeit" von Erlassen und Anordnungen so niedrig geworden ist, dass wir bisweilen nur verwundert blicken können. Erinnern Sie sich noch an die Kurzzeitregelung einer Zusatzprüfung anstelle einer Nachprüfung? Sie war ein Jahr gültig, mit entsprechendem Verwaltungsaufwand. Oder: Im Juli 2002 (!) hat die damalige Ministerin Gabriele Behler in einem Brief an die Schulleitungen versichert, dass es keine Pflichtstundenerhöhung für Lehrer geben werde. Das ist bereits Makulatur. Die vorgesehene Profilbildung in der Sekundarstufe 2 sie ist "Schnee von gestern". Der Viersener Beigeordnete und Dezernent Dr. Paul Schrömbges hat auf der Stadtschulpflegschaftssitzung vom Juli sehr treffend angemerkt, dass jede Woche eine "neue pädagogische Sau" durchs Dorf getrieben werde.
Wir wollen uns davon aber nicht entmutigen lassen. An den Stellen, an denen wir dies für wichtig und sinnvoll halten wie z.B. in der Schulprogrammarbeit wollen wir mit den Eltern auch weiterhin gemeinsam eine pädagogisch tragfähige Arbeit leisten.

Schulrechtsänderungen

Mit Beginn dieses Schuljahres sind mehrere Schulrechtsänderungen rechtskräftig geworden, die ich in Schulpflegschaft und Schulkonferenz vorgestellt habe und die ich hier nochmals allen Eltern mitteilen möchte:

 

  1. Ein Schulformwechsel ist in der Regel nur noch zu Beginn eines neuen Schuljahres möglich und dies, wie bisher, nur bis zu Beginn der Stufe 9. Die bisherige Praxis, auch zum Halbjahr einen Wechsel vorzunehmen, ist also nicht mehr möglich.
  2. Eltern volljähriger Schüler dürfen jetzt über schulische Probleme informiert werden, unter der Voraussetzung, dass die betroffenen Schüler darüber unterrichtet werden.
  3. Schülerinnen und Schüler, deren Versetzung gefährdet ist, und ihre Erziehungsberechtigten erhalten zum Ende des Schulhalbjahres eine individuelle Lern und Förderempfehlung. Diese Empfehlungen sind nicht Bestandteil des Zeugnisses und beinhalten in der Regel schriftliche Aussagen und mündliche Erläuterungen. Diese Empfehlungen sollen den Schülern helfen, wieder Anschluss an die Klasse zu finden. Auch bei Nichtversetzung werden Lern und Förderempfehlungen gegeben, damit die Klassenwiederholung auch tatsächlich zu dem erwarteten Leistungszuwachs führt.
  4. Zum Ende der Klasse 7 werden die Erziehungsberechtigten über die Lernentwicklung ihres Kindes informiert sowie darüber, dass Schulformwechsel nur gemäß § 5 möglich sind."
  5. Der Lernbereich Naturwissenschaften wird in den Klassen 5 und 6 integriert unterrichtet, d.h. also nicht mehr getrennt nach Biologie und Physik.
  6. Die Schulkonferenz ist jetzt auch für Erziehungsfragen zuständig.

 

 

 

Personalia

 

Das neue Schuljahr hat für uns mit Hiobsbotschaften begonnen. Frau Wirtz (Kunst) und Frau Dohmen (Sport) sind schwer erkrankt und fallen für längere Zeit aus. Für Frau Wirtz konnte ich kurzfristig einen Ersatz finden: Herr Notthoff, Düsseldorfer Künstler und Museumspädagoge auf der Museumsinsel Hombroich unterrichtet über "Geld statt Stellen" und hilft uns in dieser Notsituation aus. Gleiches ist mir für Frau Dohmen leider nicht gelungen. Hier mussten wir zunächst in größerem Umfang Sportunterricht ausfallen lassen. Nach seinem Referendarexamen übernimmt nun Herr Wilms die Stunden von Frau Dohmen. - Ich wünsche beiden Erkrankten auch von dieser Stelle aus baldige Genesung!
Unseren Unterhang in der Lehrerversorgung konnten wir deutlich abbauen. Vier Stellen haben wir über "Schulscharfe Ausschreibungen" neu besetzt und unser Kollegium damit verjüngen können. So heißen wir ganz herzlich an unserer Schule willkommen [s. auch Lehrerliste]:
Frau Rauwolf mit den Fächern Latein und Franzö-sisch (Teilzeit)
Frau von Winterfeld mit den Fächern Latein und kath. Religion
Herrn Kels mit den Fächern Deutsch und Englisch
Herrn Zimmermann mit den Fächern Erdkunde, Biologie (und Physik / S I)
Zusätzlich wurde Frau Dohmen vom Kempener Gymnasium Luise-von-Duesberg mit 14 Stunden Sport zu uns abgeordnet.

 

 

Neues Mobiliar

Zu Beginn dieses Schuljahres konnten sich alle Schüler der Klassen 5 -10 an neue Tische und Stühle setzen. Auch die beiden Kunsträume erhielten die gleiche Bestuhlung und nach und nach werden die Räume der Sekundarstufe 2 ebenfalls mit dem neuen Mobiliar ausgestattet. Damit werden die braunen abfärbenden Stühle bald der Vergangenheit angehören.
Angesichts knapper öffentlicher Haushalte danke ich unserem Schulträger ganz besonders für diese umfangreiche Investition, namentlich dem Leiter des Schulverwaltungsamtes, Herrn Jansen, der dies ermöglicht hat.

 

 

 

SPENDEN, SPENDEN, SPENDEN ...

 

Ein zusätzliches Boot für unsere Segel-AG
Einen ganz herzlichen Dank sagen wir Herrn Müller, der aus Altersgründen sein Segelboot aufgibt und es der Schule geschenkt hat. Wir freuen uns über diese großzügige Spende.

 

Aktion Medeor
Auch in diesem Jahr verkaufen Schülerinnen und Schüler wieder Weihnachtskarten zu Gunsten der "Aktion Medeor", jenem Unternehmen aus Tönisvorst, das Medikamente in Notstandsgebiete der ganzen Welt verschickt. Im vergangenem Schuljahr konnten wir zusammen mit den Kollekten in unseren ökumenischen Gottesdiensten 700,- € überweisen. Allen Spendern und "Aktiven" einen herzlichen Dank!
Bitte unterstützen Sie dieses soziale Engagement auch weiterhin!

 

Spende der Ökomütter
Unsere Öko-Mütter haben der Schule aus dem Überschuss des Brötchenverkaufs 10 Biertische gespendet. Bei Abiturfeiern, Weihnachtsfeiern, Sommerfesten usw. können wir diese Tische sehr gut gebrauchen. Wir bedanken uns herzlich für die Erweiterung unseres Inventars.

 

 

Die  pädagogische  Ecke :

DIE ANGST VOR DER KLASSENARBEIT
Hier folgt die Fortsetzung dieses Themas (vgl. ErasmusBote Nr. 17).

5. Was kann man tun?
Viel! Man sollte nur keine Wunder erwarten. Übersteigerte Prüfungsangst ist ein ernsthaftes Problem, das so manche schulische Karriere nachhaltig beeinflusst hat, einige vielleicht auch zerstört hat. Es gibt nicht den entscheidenden Befreiungsschlag gegen die Angst, sondern höchstens ein Mosaik aus kleinen Maßnahmen, die eventuell helfen können.

5.1 Kontakt zur Schule!
Wenn Sie relativ sicher vermuten, dass Ihre Tochter oder Ihr Sohn unter starker Prüfungsangst leidet, müssen Sie sich unbedingt mit der Schule in Verbindung setzen. Lehrerinnen und Lehrer können nur darauf reagieren, wenn ihnen das Problem bekannt ist. Man kann nicht verlangen, dass die Angst vor Klassenarbeiten allein von den Lehrern erkannt wird.
Die Schule (in der konkreten Situation Lehrerin oder Lehrer) kann Ihrem Kind durchaus helfen. Manchmal genügen Kleinigkeiten. Ein wenig Zuwendung in der Situation, ein ermunterndes oder beruhigendes Wort, vielleicht der Hinweis, dass bestimmte bereits erledigte Aufgaben der Arbeit doch schon ganz prima geworden sind... - das sind alles keine unerlaubten Hilfestellungen, die ungerecht gegenüber der Mitschülerinnen und Mitschülern wären, aber einem überängstlichen Kind gut helfen können. Das sollten Sie aber nicht fordern, sondern Sie sollten darum bitten. Gehen Sie davon aus, dass die große Mehrheit von Lehrerinnen und Lehren auch lieber mit Schülern zu tun hat, die angstfrei in eine Prüfungssituation hineingehen. Wichtig ist es jedenfalls, auch in dieser Frage im Kontakt zu bleiben.

 

5.2 Überforderung ausschließen!
Wie bereits vorher erwähnt: einem allgemein überforderten Kind ist gegen die Prüfungsangst nicht zu helfen. Hier ist es wichtig herauszufinden, ob die Angst vor Klassenarbeiten ganz generell besteht, oder nur in bestimmten "kritischen" Fächern.
Es gibt nun mal Kinder mit sehr spezifischen Begabungsprofilen. Einer Schülerin oder einem Schüler mit Defiziten in der Mathematik kann man durchaus klarmachen, dass auch mit einer solchen Schwäche eine gute schulische Laufbahn offen steht, wenn sie sich auf ihre Stärken im sprachlichen Bereich besinnen, und nicht - wie das sprichwörtliche "Kaninchen vor der Schlange" - immer nur ihre Schwäche ins Blickfeld rücken. Mit etwas Geschick (und viel Glück!) kann es hier gelingen, die Klassenarbeitsangst wieder einzugrenzen auf den Bereich, in dem sie ihre Berechtigung hat. Kinder und Erwachsene haben eine Neigung, den problematischen Bereich in das Blickfeld zu rücken - und darüber gelegentlich die Bereiche zu vergessen, in denen es gar kein Problem gibt!

 

 

 


5.3 Die Reaktion der Eltern
Ganz schlicht: das Kind kommt mit der "Fünf" nach Hause - und die Eltern sind sauer; eigentlich ganz normal! Und trotzdem lohnt das Nachdenken darüber.
Es gibt ja nur einen guten Grund, sauer zu sein; nämlich dann, wenn dieses Ergebnis ausschließlich auf mangelnder Vorbereitung beruht, also einfach auf Faulheit. Was ist aber, wenn das Kind fleißig war und gut vorbereitet in die Klassenarbeit hineingegangen ist, es aber trotzdem - aufgrund irgendwelcher widriger Umstände, und sei es die übersteigerte Angst - kein besseres Ergebnis abliefern konnte? Gibt es da einen Grund, sauer zu sein? Eigentlich nicht!

 

Eltern sollten ihre Reaktion auf eine schlecht ausgefallene Arbeit unabhängig vom Ergebnis machen. Das hört sich erst mal wieder merkwürdig an. Aber letztlich ist es doch nur mangelnde Vorbereitung oder Faulheit, die Eltern ein Recht gibt, sauer zu sein. Wenn das Kind sich im Rahmen seiner Möglichkeiten bemüht hat, sich auf eine Klassenarbeit vorzubereiten, dann kann ein schlechtes Ergebnis nicht der Grund sein für Schimpfen und Meckern, sondern in Gegenteil für Trost.
Eigentlich müsste die Reaktion der Eltern auf eine schlechte Note bereits feststehen, bevor eine Klassenarbeit auch nur geschrieben wird. War die Vorbereitung lau (oder hat erst gar nicht stattgefunden!), darf man meckern. War die Vorbereitung in Ordnung, muss man trösten und Mut machen! Und genau das müssen Sie als Eltern Ihrem Kind klarmachen. Nicht die Note wird von Ihnen bewertet, sondern der Weg dorthin!
Ein wesentliches Problem bei Kindern mit Klassenarbeitsangst ist die "Orientierung am Misserfolg". In einem Testverfahren, das in der Schulpsychologie weit verbreitet ist, gibt es die Feststellung "Wenn wir eine Klassenarbeit schreiben, weiß ich von Anfang an, dass ich es doch nicht gut machen werde." Erschreckend viele Kinder kreuzen hier ein "stimmt" an. Eine solche Einstellung ist schon fast eine Garantie für den Misserfolg. Versuchen Sie, alles Erdenkliche zu tun, um Ihrem Kind die Möglichkeit zu geben, diese Einstellung wieder loszuwerden. Das geht natürlich wieder nur dann, wenn nicht eine generelle Überforderung gegeben ist. Jedes Kind hat besondere Fähigkeiten, und damit gibt es in aller Regel keinen Grund zu einer allgemeinen Orientierung am Misserfolg. Ein Kind, das sich sagen kann "Ich bin zwar schlecht in Mathe, aber immerhin kann ich Deutsch und Englisch klasse!", ist schon ziemlich sicher gegen die lähmende allgemeine Orientierung am Misserfolg. Genau das können Sie als Eltern fördern.
Und wenn es denn nun wieder schief gegangen ist? Es hat wenig Zweck, die Wut und den Ärger ohne Nachdenken herunterschlucken zu wollen. Dann schimpfen Sie eben - aber machen Sie es kurz! Mit einem kurzen Wutausbruch können die meisten Kinder umgehen, aber nicht mit nachtragenden Vorwürfen, tagelang schlechter Stimmung, Vergleichen mit unproblematischen Geschwistern oder Freunden des Kindes...... Das ist "schleichendes Gift" mit ausschließlich negativer Wirkung.

 

 

Schach-AG

Beim Landessportfest der Schulen hat unsere Schach-AG den 2. Platz belegt. Auch wenn es diesmal nicht für den Sieg gereicht hat, so ist dieser 2. Platz dennoch Grund sich zu freuen. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Vorlesewettbewerb

Siegerin im schulinternen Vorlesewettbewerb der Klassen 6 unter insgesamt 120 Schülerinnen und Schülern wurde Luisa-Lisanne Forck aus der Klasse 6c. Sie vertritt unsere Schule in der nächsten Runde auf Kreisebene.

 


 

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