Apr
24
24.04.2017 - 30.04.2017
A-Woche
Mai
1
01.05.2017
Tag der Arbeit
Mai
1
01.05.2017 - 07.05.2017
B-Woche
Mai
3
03.05.2017
Kl. 8.: Berufsfelderkundungstag I
Mai
3
03.05.2017
Schriftliches Abitur - Mathematik
Politische Bildung

Infomobil des Deutschen Bundestages

 

Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse hatten die Möglichkeit, sich vor Ort politisch zu informieren.

» Bericht

Literaturkurs

Blog und Abstimmung

 

Der diesjährige Literaturkurs der Q1 arbeitet an einem selbst geschriebenen Stück. 

Einen Einblick in die Arbeit erhalten Sie / erhaltet Ihr auf unserem Blog

Dort kann auch bis zum 1. Mai abgestimmt werden, welchen Titel das Stück bekommen soll!

Wir hoffen auf viele Besucher und zahlreiche Stimmen!

Abitur 2017

Abiturtermine 2017

 

Hier finden Sie / findet Ihr die (Nachschreib-) Termine für das schriftliche Abitur 2017 aus dem Runderlass des Ministeriums.

» Schriftliches Abitur

» Nachschreibtermine

Wochenangabe

A- oder B-Woche?

 

Diese Frage ist ganz leicht zu beantworten: Alle ungeraden Wochen sind A-Wochen, alle geraden Wochen sind demnach B-Wochen. Ein Blick auf unsere Homepage oder in den heimischen Kalender kann somit ganz schnell helfen und die Schultaschen sind immer richtig gepackt!

Bote 8/98

Erasmus Bote

 


August 1998  Schuljahr 98/99
Eltern- und Schülerbrief
Nr. 5

Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Zwei Schwerpunkte in unserer pädagogischen Arbeit möchten wir im kommenden Schulhalbjahr setzen: Zum einen werden wir das Gespräch, das wir im vergangenen Schuljahr mit den Kolleginnen und Kollegen der Grundschulen aufgenommen haben, fortsetzen. Als gemeinsames Thema, das beide Seiten beschäftigt, haben wir "Das Arbeitsverhalten der Schüler und Arbeitstechniken" gewählt.

Zum zweiten werden wir die Arbeit am Schulprogramm fortführen und auch hier das Thema "Lernen des Lernens" (Methoden, Arbeitstechniken) bearbeiten.

Viele Schüler können nicht konzentriert und ausdauernd arbeiten. Das trifft selbst auf Studenten zu. Dies beklagen seit Jahren die Rektoren der Universitäten. Sie beobachten, dass Studenten nicht selbständig lernen und auf Leistungsanforderungen mit Ängsten reagieren. Viele fühlen sich deshalb überfordert, ihr Selbstbewußtsein sinkt und die Leistungen fallen dann erst recht ab.

Studenten sind aber einmal Schüler gewesen. Deshalb muss die Schule die Voraussetzungen für Studium und Beruf schaffen und dabei den Schülern einiges abfordern.

Es ist heute unbestritten, dass die Motivation und Intelligenz eines Menschen eine grundlegende Voraussetzung für den Erfolg in Schule, Studium und Beruf ist. Aber ein zweites ist ebenso wichtig: die Kenntnis und das Beherrschen von Methoden und Techniken der geistigen Arbeit. Sie sind ebenso wesentliche Grundlagen des Lernens und Könnens. Das beginnt bei ganz einfachen Dingen wie Hausaufgabenheft führen, beim Hausaufgaben-Erledigen nicht fernsehen, sinnvolles Unterstreichen bis hin zu einer geschickten Reihenfolge, in der man Hausaufgaben macht oder dem Anlegen von Lernkarteien und vieles mehr.

Diese Fähigkeiten kann man zum größten Teil erlernen. Deshalb ist es eines unserer Ziele, Lernmethoden und Arbeitstechniken zu vermitteln. Wir wissen, dass dies auf Seiten der Lehrer und der Schüler ein langwieriger Prozess sein wird und Ausdauer verlangt.
 

Dies gilt auch für die

neue Rechtschreibung, [Duden Verlag]

die nun endgültig "Recht" ist. Nachdem es in der Vergangenheit in verschiedenen Bundesländern unterschiedliche Gerichtsurteile zur Rechtschreibreform gegeben hat, war eine gewisse Verunsicherung aufgekommen. Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 14. Juli 1998 gelten seit 1. August die neuen Rechtschreibregeln nun verbindlich.

Für uns als Schule bedeutet dies :

  • im Deutschunterricht muss nach den neuen Regeln gelehrt werden
  • die alte Orthographie ist neben der neuen Orthografie bis zum 31. Juli 2005 nicht falsch
  • in Klassenarbeiten werden deshalb die alten Formen lediglich als veraltet gekennzeichnet oder durch die neuen ersetzt, nicht jedoch als falsch bewertet

Die Rechtschreibreform soll eine Reihe von Widersprüchlichkeiten und Ungereimtheiten der deutschen Sprache ausräumen, die im Laufe der Zeit entstanden sind. Insbesondere die neuen Kommaregeln werden für Schüler eine Erleichterung bedeuten, weil viele Kommata überflüssig werden (statt bisher 52 Kommaregeln gibt es nur noch neun).

Dennoch ist die neue Regelung auch unter Sprachwissenschaftlern nicht unumstritten. Es gebe immer noch zu viele Unklarheiten und unstimmige Schreibweisen.

Ich lege diesem Elternbrief eine Übersicht über die wichtigsten Neuregelungen bei.
 
 

Erasmus im Internet

Viele Angehörige unserer Schulgemeinde wissen es schon längst: Das Erasmus - von - Rotterdam - Gymnasium ist seit Februar 98 mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten. Hier noch einmal die Adresse:

www.fh-niederrhein.de/~evrotter

Vor allem unsere Neuzugänge können hier einiges über die Schule erfahren. Sie finden u.a. folgende Beiträge:

  • Geschichte unserer Schule
  • Leben und Werk von Erasmus
  • alle (!) Ausgaben des Erasmus-Boten
  • Informationen über die Fächer in den Differenzierungskursen der Jahrgangsstufen 9 und 10 (Für Eltern und Schüler der jetzigen Klasse 8 sehr aktuell)
  • Schulorganisation (Zahl der Wochenstunden einzelner Klassenstufen, Anzahl und Dauer von Klassenarbeiten und Klausuren, Hausordnung, Hinweise auf Arbeitsgemeinschaften)
Schauen Sie mal vorbei und testen Sie das Angebot. Herr Körber, der Betreuer unserer Homepage, ist gerne bereit, Anregungen und Beiträge von Eltern, Schülern und Lehrern aufzugreifen und "netzfähig" zu machen.

Neben Ergänzungen bestehender Kapitel sind vor allem die Rubriken "Schüler", "Eltern" und "Förderverein" noch unbesetzt.

Für Schüler und Lehrer, die noch keine Möglichkeit des Zugangs zum Internet haben, wird demnächst in der Schülerbücherei ein Rechner zur Verfügung stehen, der die Betrachtung der Schulhomepage "offline" (also ohne Telefonverbindung) gestattet.

Hartmut Körber

 

Mit Offenheit und Transparenz ...

haben wir versucht, Eltern und Kollegen für ein neues Verfahren der Schulbuchbestellung (Elternanteil) zu gewinnen. Deshalb haben wir Ihnen in unserem Schreiben vom Mai 98 auch ganz offen mitgeteilt, dass die Änderung des bisherigen Verfahrens nicht nur für Sie als Eltern eine organisatorische Erleichterung bedeutet, sondern für uns als Schule insbesondere einen finanziellen Vorteil hat. Alle Mitwirkungsgremien haben dem neuen Verfahren der zentralen Schulbuchbestellung zugestimmt.

Wir waren jedoch zu ehrlich und zu offen. Denn jemand hat uns still und heimlich beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels angezeigt. Von diesem (dazu autorisierten) Verein erhielten wir eine Abmahnung mit der Auflage, es ab sofort zu unterlassen, uns Mengenrabatte für preisgebundene Schulbücher gewähren zu lassen. Diese Abmahnung ist rechtens, denn auf preisgebundene Bücher (dazu zählen u.a. die Bücher im Elternanteil) dürfen keine Mengenrabatte gewährt werden. Darauf stehen hohe Konventionalstrafen.

Vielleicht spendet uns der- oder diejenige, die unseren Brief an den Börsenverein weitergegeben hat, ebenso still und heimlich den ausgefallenen Betrag. Denn Spenden dürfen wir uns gewähren lassen !!

Mit dem erwirtschafteten Rabatt wollten wir weder Silberbesteck anschaffen noch das Lehrerzimmer mit Edelhölzern ausstatten. Das Geld wäre ausschließlich wieder in den Lehr- und Lernmitteletat zurückgeflossen, also unseren Schülern zugute gekommen. In Zeiten immer geringer werdender Schuletats ist man geradezu auf zusätzliche Geldquellen angewiesen. Denn ausreichende Finanzmittel haben auch etwas mit Qualität von Schulausbildung zu tun.

Vielleicht kann diese "Geschichte" den einen oder anderen von Ihnen überzeugen, dass eine hohe Mitgliederzahl des Fördervereins wichtig wäre. Mit nur 20,- DM pro Jahr (!) würden Sie einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung von Lehr- und Lernmitteln beitragen, die wir sonst nicht anschaffen könnten.

Personalia

Das vergangene Schuljahr mussten wir mit einem traurigen Ereignis abschließen: Unser Kollege Helmut Giesen, der wegen seiner schweren Erkrankung in den vorzeitigen Ruhestand versetzt werden sollte, ist am 21. Juni unerwartet schnell verstorben. Viele Kolleginnen und Kollegen, aber auch Eltern und Schüler gaben ihm am zweiten Ferientag das letzte Geleit.

Eine erfreulichere Nachricht: Frau Beate Bröcking wird auch im kommenden Halbjahr wieder bei uns unterrichten: 12 Stunden Biologie (Chemie).

Aus Japan zurückgekehrt ist Frau Motzet, die früher schon an unserer Schule tätig war. Sie unterrichtet mit 13 Wochenstunden die Fächer Englisch und Erdkunde. Wir heißen sie herzlich willkommen.

Frau Bauer wird in Zukunft die Berufsorientierungswochen betreuen u. damit die Nachfolge von Herrn Fünfer antreten.
 
 

Bürger der ganzen Welt sein zu wollen, 
nicht nur einer einzigen Stadt...
Amerika-Austausch 1998
[zum ausführlichen Bericht]

war ein Traum für eine Gruppe von Erasmus-Schülerinnen und  -Schülern, der in Begleitung ihres Englischlehrers Herrn York R. Buttler an der Partnerschule Mount Vernon High School in Alexandria, Virginia, am Südrand von Washington  D.C.,  im März in Erfüllung ging. Wie bereits in den Jahren '93 und '96, hatte der Deutschlehrer Mr. John Frerichs in Zusammenarbeit mit der Schulleitung, Ms. Helena Bratten und Mrs. Dr.Calanthia Tucker, ein vielfältiges und anspruchsvolles Besuchsprogramm erstellt. Thematische Schwerpunkte bildeten dabei (neben dem schulischen Alltag einer High School) die politischen Schalthebel einer Weltmacht, die Smithsonian Museen als Orte ihrer Selbstdarstellung und als Kontrast die mittelalterlich anmutende Lebensweise der Amish People in Pennsylvania.
In der Zeit vom 18.06. bis 03.07.1998 erfolgte der Gegenbesuch. Mr. Frerichs und seine Schülergruppe erlebten bei uns die Hektik der letzten Schulwoche vor den Sommerferien und sie besuchten Washington, D.C.s Pendant in Bonn. Fasziniert zeigten sich die Gäste davon, dass man auf Schusters Rappen in kürzester Zeit in einer Stadt wie Xanten 2000 Jahre von der Römerzeit über das Mittelalter in die Neuzeit durchschreiten kann, und zwar in der greifbaren Wirklichkeit. Zur Jahrhundertwende soll die nächste deutsch-amerikanische Begegnung stattfinden. Bis dahin wünsche ich allen Erasmus-Anhängern viel Spaß und Erfolg beim transatlantischen E-Mailen! Adresse der MVHS Homepage:

http://www.fcps.k12.va.us/MtVernonHS

York R. Buttler

 

Endlich sind sie da – die Getränkeautomaten im Foyer. Zwar gibt es noch Anfangsschwierigkeiten mit der Bedienung und der technischen Zuverlässigkeit, aber dem Andrang der Schüler nach zu urteilen, lassen diese sich davon nicht abschrecken. Jedenfalls muß der Durst an den zurückliegenden warmen Tagen sehr groß gewesen sein, denn die Automaten waren sehr schnell leer.
 

im kommenden Halbjahr haben wir folgende Arbeitsgemeinschaften eingerichtet:
 

Fußball: Herr Becker   Tischtennis: Herr Lenz
Schach: Herr Wingart   Orchester: Herr Dr. Schneider
Griechisch: Herr Dr. Optendrenk   Theater (2x): Frau Jünger
Informatik: Herr Körber   Segeln: Herr Riederer

 

Am ersten Schultag haben wir 110 neue Sextaner begrüßt, die in vier Klassen unterrichtet werden: 5a, Latein, Frau Tophoven; 5b, Englisch, Herr Metz; 5c, Englisch, Herr Lexis; 5d, Englisch, Frau Jünger.

Diese und alle anderen Klassen wurden an diesem ersten Tag von einer schönen Geste überrascht. Schülerinnen und Schüler, die Mitglieder der KSJ (Kath. Studierende Jugend) sind, haben auf alle Lehrerpulte ein Blumentöpfchen gestellt, Bonbons daneben gelegt und die Schüler mit einem herzlichen Willkommensspruch an der Tafel zum neuen Schuljahr begrüßt.

Diesem Willkommensgruß schließe ich mich mit einem Dank für die gute Idee und die Einsatzfreude der KSJ-Mitglieder an. Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern sowie meinen Kolleginnen und Kollegen ein gutes und erfolgreiches neues Schuljahr. Ganz besonders wünsche ich dies unseren neuen Sextanern!

Wolfgang Stoffel, Schulleiter